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Lydia Waldmüller – Staatsmeistertitel Triathlon olympische Distanz

Staatsmeistern Lydia Waldmüller

Bei heissen Temperaturen um die 30 Grad sicherte sich überraschenderweise Lydia Waldmüller (sponsored by OVB) den Staatsmeistertitel über die Olympische Distanz.

Nach ihrer Enttäuschung beim Weltcup Bewerb in Madrid, zeigte Lydia Waldmüller am gestrigen Samstag eine Top Leistung und sicherte sich den Staatsmeistertitel. Beim enttäuschend besetzten Rennen war Lydia Waldmüller (Triathlon Club Kagran) nicht zu schlagen und erreichte das Ziel mit einer Gesamtzeit von 02:02:59 als Erste.

Dahinter folgte die Langdistanzspezialistin Yvonne Van Vlerken aus Holland. Dritte in der Gesamtwertung und die Silbermedaille bei der Staatsmeisterschaft holte sich die Staatsmeisterin des Vorjahres Irina Kirchler (1. Raika TTCI). Vierte in der Gesamtwertung und Bronze ging an Romana Slavinec (CML Fincon) aus der Steiermark.

Gleich zu Beginn der Schwimmstrecke konnte Waldmüller den entscheidenden Abstand zur Konkurrenz heraus schwimmen und diesen im weiteren Verlauf auf über eine Minute ausbauen. Auch am Rad zeigte sich die Wienerin in beeindruckender Form und ging dadurch mit fast dreieinhalb Minuten Vorsprung auf die Titelverteidigerin, Irina Kirchler, auf die Laufstrecke. Der anschließende Laufsplit wurde ein Kampf gegen die Hitze, aber einen Sieg beim Heimtriathlon auf der Wiener Donauinsel ließ sich die gebürtige Wienerin dann nicht mehr nehmen und kam mit knappen zweieinhalb Minuten Vorsprung vor Yvonne van Vlerken und Irina Kirchler ins Ziel.

Die Staatsmeisterschaften auf der Wiener Donauinsel am Samstag, den 12.6., nahmen für mich ein sehr erfreuliches Ende. Gleich zu Beginn der Schwimmstrecke konnte ich den entscheidenden Abstand heraus schwimmen und diesen im weiteren Verlauf auf über eine Minute ausbauen.

Auch am Rad ging irgendwie alles wie von selbst und so wurde überraschender Weise Runde für Runde mein Vorsprung auf die Titelverteidigerin, Irina Kirchler, immer größer.

Die zweite Wechselzone verließ ich somit mit fast dreieinhalb Minuten Abstand nach hinten. Der anschließende Laufsplit wurde ein Kampf gegen die Hitze aber einen Sieg daheim wollte ich mir natürlich auch nicht mehr nehmen lassen. Die ersten fünf Kilometer konnte ich so auch noch einen wirklich guten gezogenen Lauf zeigen bevor mir auf der zweiten Hälfte trotz über 30°C Außentemperatur richtig kalt wurde und die Gänsehaut aufstieg. Größten Teils ist das natürlich der Dehydration zuzuschreiben, zum anderen Teil war daran aber sicher auch die super Stimmung der Zuschauer „schuld“, die mir erst wirklich klar machte, dass ich auf dem besten Weg bin Staatsmeisterin zu werden- und das schlussendlich mit einem beachtlichen Vorsprung von knappen zweieinhalb Minuten vor der Niederländerin Yvonne van Vlerken und der Vorjahressiegerin Irina Kirchler.

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