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Archiv für November, 2009

Hoffen auf kauffreudige Amerikaner

Bereits bisher hat der Tag nach Thanksgiving eine wichtige Rolle für die US-Wirtschaft gespielt. In diesem Jahr aber erscheint der “Schwarze Freitag” (“Black Friday”) krisenbedingt wichtiger denn je.

Mit einer wahren Rabattschlacht werden dann die US-Einzelhandelsgiganten Wal-Mart und Co. in ihren Filialen das Weihnachtsgeschäft eröffnen, das bereits in den Jahren zuvor manches Unternehmen noch vor den roten Zahlen retten konnte.

Eine ganze Flut von Konjunkturdaten könnte zudem neuen Aufschluss darüber geben, ob die weltgrößte Volkswirtschaft tatsächlich wieder Tritt fasst.

134 Millionen Käufer erwartet
Beobachter sind sich einig, dass die letzten Wochen des Jahres entscheidendenden Einfluss auf die fragile Erholung der US-Wirtschaft haben werden.

Die Blicke richten sich dabei vor allem auf das Verhalten der Verbraucher, da nicht zuletzt von deren Kauflaune die Wirtschaftskraft des Landes abhängt.

Der US-Einzelhandelsverband (National Retail Federation, NRF) blickt optimistisch auf das “Black Friday”-Wochenende, da laut einer Studie dieses Jahr mit 134 Millionen deutlich mehr Menschen in den Geschäften erwartet werden als im Jahr zuvor (128 Mio., Anm.).

Kaum vorhersehbar
Angesichts der Skepsis von Beobachtern, die einen flauen Start des Weihnachtsgeschäfts erwarten, dürften aber erst die nächsten Wochen Aufschluss über das wahre Konsumentenverhalten geben.

Zudem werden bis dahin auch die Einzelhändler über den November Bilanz gezogen haben.

Die Branche blickt in diesem Jahr jedenfalls mit besonderer Nervosität auf das entscheidende Weihnachtsgeschäft, da das Verhalten der Kunden angesichts der Krise als kaum vorhersagbar gilt.

“Wie viele Dollar haben sie in der Tasche?”
“Historisch gesehen gibt der amerikanische Verbraucher so lange Geld aus, bis er wirklich nichts mehr in seiner Tasche hat”, sagte Lawrence Creatura, Portfolio-Manager bei Federated Clover Capital Advisors.

“Deshalb lautet die Frage: Wie viele Dollar haben sie in der Tasche? Die Antwort darauf werden wir nach dem ‘Black Friday’ bekommen.”

“Zwei Schritte vorwärts, einer zurück”
Zuletzt kamen an der Wall Street immer wieder Zweifel auf, ob es mit der US-Wirtschaft nun endgültig bergaufgeht oder bereits die nächste Talfahrt bevorsteht.

Insgesamt zeichnet sich zwar eine Erholung ab, nur deshalb konnten die wichtigsten Indizes in der vergangenen Woche neue Jahreshöchststände erklimmen. “Die wirtschaftlichen Daten weisen grundsätzlich in die richtige Richtung”, sagte auch Michael Sheldon von RDM Financial. “Aber auch in Zukunft wird es für die Investoren heißen: zwei Schritte vorwärts, einer zurück.”

Datenflut in Thanksgiving-Woche
Grundsätzlich herrscht unter Anlegern die große Sorge, dass die Rallye der vergangenen Monate übertrieben ausgefallen und der noch immer tristen wirtschaftliche Realität weit vorausgeeilt sein könnte.

Trotz der feiertagsbedingt verkürzten Handelswoche dürften die Börsianer nicht über fehlende Daten klagen. Aufschluss über den Stand der US-Wirtschaft erwarten sie sich etwa von den aktuellen Zahlen zu Hausverkäufen, Verbrauchervertrauen und Industrieaufträgen sowie einer weiteren Schätzung der Wirtschaftsleitung.

Zudem gilt selbst ein gutgehendes Weihnachtsgeschäft noch nicht als Garant für bessere Zeiten – zu groß erscheint derzeit noch die durch die Krise aufgebürdete Hypothek.

Wichtiger Indikator
Die Umsätze am “Black Friday” gelten dennoch als wichtiger Indikator dafür, wie sich die Geschäfte in den Monaten November und Dezember entwickeln. Traditionell werden an diesem Wochenende etwa zehn Prozent des Jahresumsatzes erwirtschaftet.

Der Freitag direkt nach Thanksgiving hat seinen Namen daher, dass der US-Einzelhandel meist erst ab diesem Tag Gewinne macht, das heißt schwarze Zahlen schreibt. Die Entwicklung der Konsumausgaben ist von zentraler Bedeutung für die US-Wirtschaft als Ganzes. Immerhin machen sie rund zwei Drittel des amerikanischen Bruttoinlandsprodukts (BIP) aus.

Quelle: orf.at

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OVB-CC Adventskalender

25. November 2009 Michael Altrichter 4 Kommentare
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OVB-CC Adventskalender

Weichnachtsdekoration wird in der Fußgängerzone montiert, Punschstände öffnen ihre Pforten und aus dem Radio schallt der Ohrwurm “Last Christmas”. Da kann Weihnachten nicht mehr weit sein.

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Finanzcheck durch Gewerbliche Vermögensberater: Hohes Einsparungspotenzial

Gewerbliche Vermögensberater sind gesetzlich dazu verpflichtet, den für die Lebensumstände und -ziele ihres Kunden optimalen Finanzplan zu erarbeiten. Dies ist möglich, da sie völlig unabhängig von Banken, Versicherungen und anderen Produktpartnern tätig sind. Aufgrund ihrer Kompetenz in den Bereichen Finanzierung, Aufbau und Erhalt von Vermögen, Lebens- und Unfallversicherungen sowie Consulting zur Veranlagung in Wertpapiere und Investmentfonds, das sie als Partner von Wertpapierfirmen erbringen, können sie bei der Finanzplanung Leistungsüberschneidungen und -lücken vermeiden.

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Christoph Kullnig im Snickers Finale

Es ist geschafft, unser Triathlet Sportler Christoph Kullnig, ist beim Snickers Wettbewerb unter den Top 5 und daher am Freitag beim Finale im Volksgarten dabei und wird dort um den Sieg kämpfen! Wir gratulieren recht herzlich.

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Sportlich durch den Dunkelsteiner Wald

Dieses fantastische Wochenende wurde vom OVB-CC genutzt um überschüssige Energien abzubauen – in Form einer Radtour quer durch den Dunkelsteiner Wald (Krems – Maria Langegg).

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Einlagensicherung

Ende des Jahres fällt die unbeschränkte Sicherung für Spareinlagen. Ab 2010 sind pro Privatperson und Bank “nur” noch 100.000 Euro vor dem Verlust geschützt. Diese Regelung gilt für alle Institute in Österreich. Daneben haben die einzelnen Sektoren wie Sparkassen, Raiffeisenkassen oder Volksbanken noch eigene Sicherheits-Maßnahmen, die beim Zusammenbruch eines Instituts greifen sollen.

Was ist gesichert?
Alle Guthaben auf Konten oder Sparbüchern, wie z.B. Gehalts- und Pensionskonten, sonstige Girokonten, Festgelder oder Kapitalsparbücher.

Was ist nicht gesichert?
Einlagen in Fremdwährungen, welche nicht zum EWR (Europäischer Wirtschaftsraum) gehören, sind nicht gesichert (z.B. USD, JPY). Wegen der Zugehörigkeit von Liechtenstein zum EWR sind CHF gesichert. Und alle schuldrechtlichen Wertpapiere im Sinne des § 1 Depotgesetzes sind nicht gesichert.

Mehr Infos zu dem Thema unter: http://www.einlagensicherung.at/

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Warren Buffett kauft sich eine Eisenbahn

4. November 2009 Matthias Heimberger 1 Kommentar

Es ist der teuerste Zukauf des legendären Investors: Trotz Krise kauft Warren Buffett für 44 Milliarden Dollar einen US-Güterbahn-Riesen. Buffett selbst spricht von einer Wette auf die wirtschaftliche Zukunft der USA. Ein Vorbild für Anleger?

Der Multimilliardär setzt mit dem Geschäft auf eine Konjunkturerholung in den USA. “Ich liebe Wetteinsätze”, sagte Buffett. Der Bahnverkehr auf der Schiene sei entscheidend für das künftige Wachstum Amerikas. Buffetts Holding Berkshire Hathaway schluckt den Bahnkonzern Burlington Northern Santa Fe für umgerechnet 30 Milliarden Euro. Der Gigant mit “Hauptbahnhof” im texanischen Fort Worth hat als einer der Branchenführer eines der weitreichendsten Schienennetze quer über den Kontinent.

Angesichts von Buffets legendärem Ruf als Investmentgenie fragen sich nun weltweit sowohl Aktienexperten als auch private Kleinanlager: Steht damit der Aufschwung endgültig fest? Sollen alle ihr Geld so anlegen? Buffetts Credo: Er kaufe nur Firmen, deren Geschäft er verstehe. Coca-Cola etwa mag er. Nun gönnt sich der knorrige Multimilliardär mit der markanten Hornbrille eine Eisenbahn mit rund 6.700 Lokomotiven. Manche Kritiker halten den Kaufpreis für zu hoch.

Überraschungscoup gelungen

Das US- Bahngeschäft litt schwer unter der Krise. Zuvor allerdings hatten die schier endlosen Güterwaggonzüge in Amerikas Weiten eine regelrechte Renaissance erfahren. Buffetts Holding besitzt schon gut ein Fünftel der durch Fusionen entstandenen Bahngesellschaft und kauft sie nun komplett. Der Preis beinhaltet auch zehn Milliarden Dollar Schulden.

Wie so oft gelang Buffett ein Überraschungscoup, nichts war zuvor durchgesickert. Ähnlich hatte er vor gut einem Jahr mitten in der Finanzkrise Milliarden in die US-Investmentbank Goldman Sachs und den Siemens-Erzrivalen General Electric (GE) investiert – als kaum jemand Geld hergeben wollte. Doch der ausgefuchste Buffett sicherte sich dafür auch für ihn höchst profitable Konditionen. Berkshire zahlt je Burlington-Aktie wahlweise 100 Dollar in bar oder in Form eigener Aktien. Der Kaufpreis bedeutet einen Aufschlag von gut 30 Prozent auf den letzten Schlusskurs der Eisenbahn-Aktie. Am Dienstag schoss das Papier fast genauso stark in die Höhe. Auch Berkshire-Anteile verteuerten sich leicht.

Die Berkshire-Aktie ist mit einem Preis von zuletzt rund 100.000 Dollar die teuerste Aktie der Wall Street. Für Kleinanleger hat Buffett eine spezielle Aktienklasse geschaffen. Diese B-Aktie kostete zuletzt rund 3.300 Dollar. Sie soll nun nochmals gesplittet und dadurch billiger werden, um auch kleineren Burlington-Aktionären den Aktientausch zu ermöglichen. Und auch andere Kleinanleger weltweit können sich so noch einmal fragen: “Soll ich’s vielleicht auch wie Buffett machen?”